Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück.

Charles Darwin (1809 - 1882)

Tierschutzthemen

Tipps für den richtigen Umgang mit Tieren im Winter

Der Verband in Bonn rät allen Tierfreunden: Achten Sie auf die Körpersprache des Tieres. Wenn das Tier zittert, sollte der Spaziergang sofort abgebrochen werden. Bei kurzhaarigen und kleinen Hunden kann es sinnvoll sein, statt eines ausgedehnten Spaziergangs mehrmals kürzere Gänge zu machen. Außerdem sollte der Hund immer in Bewegung bleiben. Für viele Hunde ist der Schnee eine Verlockung. Hier ist es ratsam, darauf zu achten, dass die Tiere ihn nicht zu sich nehmen. Die Kälte und die möglicherweise im Schnee enthaltenen Erreger, Schadstoffe oder Streusalz können zu Erbrechen, Durchfällen bis hin zu Magen- und Darmentzündungen führen. Das Einreiben der Pfoten mit Balsam oder das Einsprühen mit einem Schutzspray verhindert, dass sie rissig oder spröde werden. Salzreste oder Eisklumpen zwischen den Zehen und im Fell sollten nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser abgespült und die Pfoten gründlich trocken gerieben werden.
 
Für heimische Vögel erschweren niedrige Temperaturen, Frost und Schneefälle die Nahrungssuche. Der Deutsche Tierschutzbund rät Tierfreunden, die ein Futterhäuschen oder Meisenglocken eingerichtet haben, auf geeignete Futtermittel zu achten und täglich hinsichtlich Nachschub und Hygiene zu kontrollieren. Tipps zum unterschiedlichen Futterbedarf und entsprechenden Fütterungsmöglichkeiten sind in der Broschüre „Fütterung der Vögel" zusammengefasst.
 
Pferde, Rinder und Schafe sind kälteresistent. Wichtig dabei ist eine angemessene Fütterung sowie ausreichender Witterungsschutz. Windschutz sowie trockene Liegeflächen, die allen Tieren Platz bieten, sind für verantwortungsvolle Tierhalter dabei ein Minimum. Bei extremen Temperaturen ist es darüber hinaus ratsam, Tränken regelmäßig daraufhin zu kontrollieren, ob das Wasser nicht eingefroren ist.



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