Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück.

Charles Darwin (1809 - 1882)

Satzung

Satzung des Tierschutzvereins Dingolfing-Landau e.V.
Neue Fassung vom 27.04.2009
 

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen „Tierschutzverein Dingolfing-Landau e.V.“ und soll in das Vereinsregister des Amtsgerichts Landau a. d. Isar eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Zusatz „e.V.“.
  2. Sitz des Vereins ist Dingolfing.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
     

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Zweck des Vereins ist insbesondere, durch  Aufklärung, Belehrung und das gute Beispiel, den Tierschutzgedanken nicht allein bei Haustieren, sondern bei der gesamten in Freiheit lebenden Tierwelt unserer Umwelt zu vertreten und Tierquälereien oder Tiermisshandlung und –missbrauch zu verhüten und deren strafrechtliche Verfolgung ohne Ansehen der Person zu veranlassen.
  3. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch das Bestreben, ein Tierheim zu erstellen oder sich an der Erstellung und Unterhaltung eines solchen federführend zu beteiligen.
  4. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigene Wirtschaftszwecke.
  5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Falls die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher Tätigkeit übersteigen, können ein hauptamtlicher Geschäftsführer und das unbedingt nötige Hilfspersonal – ohne unverhältnismäßige hohe Vergütung – Angestellt werden.
  6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
    Zulässig ist jedoch auf Antrag die Gewährung der steuerfreien Ehrenamtspauschale in Höhe bis zu 500,00 Euro nach § 3 Nr. 26 a Einkommensteuergesetz für ehrenamtlich tätige Vereinshelfer. Über den jeweiligen Antrag wird durch Vorstandsbeschluss entschieden.
  7. Der Verein strebt die Mitgliedschaft im Deutschen Tierschutzbund e.V., sowie im Landesverband Bayern des Deutschen Tierschutzbundes e.V. an.
     

§ 3 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person über 16 Jahre und jedes Kind über 12 Jahre werden. Juristische Personen, Vereine oder Gesellschaften können als Mitglieder aufgenommen werden.
  2. Über Aufnahme und Ausschluss entscheidet der Vorstand aufgrund eines schriftlichen Antrages mit einfacher Mehrheit. Der Bewerber wird über die gefällte Entscheidung unterrichtet. Im Falle der Ablehnung müssen die Gründe dafür nicht mitgeteilt werden.
  3. Die Mitglieder sind verpflichtet, dem Zweck aus § 2 mit  ganzer Kraft zu dienen und zu fördern, sowie den festgelegten Mitgliedsbeitrag regelmäßig zahlen.
  4. Die Mitgliedschaft endet:
    a)    durch freiwilligen Austritt, der in schriftlicher Form zu Ende eines Geschäftsjahres mit einer Frist von 3 Monaten erklärt wird.
    b)    durch Ausschluss, wenn das Mitglied mit dem festgelegten Jahresbeitrag, trotz 2-maliger schriftlicher Mahnung im Rückstand ist, oder wenn es dem Zweck oder der Satzung zuwider handelt, den Verein schädigt oder Unfrieden stiftet, wobei der Vorstand unanfechtbar mit 2/3 Mehrheit darüber entscheidet und dieser Beschluss dem Betroffenen mittels Einschreiben schriftlich mitgeteilt wird.
    c)    durch den Tod bei natürlichen Personen bzw. bei Auflösung juristischer Personen, Vereine und Gesellschaften.
  5. Zu Ehrenmitgliedern können Personen vom Vorstand ernannt werden, die sich um den Tierschutz im Allgemeinen oder um den Verein im Besonderen, hervorragende Dienste erworben haben.


§ 4 Beiträge

  1. Für alle Mitglieder besteht die Pflicht, den Jahresbeitrag, dessen Höhe vom Vorstand festgesetzt und von der Mitgliederversammlung bestätigt wird, regelmäßig zu zahlen.
  2. Kinder bis 15 Jahre, Studenten und Rentner zahlen die Hälfte des festgesetzten Regelbeitrages.
    Für juristische Personen, Vereine oder Gesellschaften, ebenso wie für beantragte Sozialfälle, wird der Beitrag vom Vorstand im Einvernehmen mit diesen festgelegt.
  3. Familien zahlen auf Antrag einen wie unter 1. festgelegten Sonderbeitrag.
  4. Der festgelegte Jahresbeitrag wird jedes Jahr bis 31. März, sowie nach erfolgter Aufnahme zur Zahlung fällig.
  5. Die Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit, haben aber ansonsten alle Rechte und Pflichten der ordentlichen Mitglieder.
     

§ 5 Vereinsorgane

  1. Der Vorstand
  2. Die Mitgliederversammlung
     

§ 6 Vorstand

  1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt und setzt sich wie folgt zusammen:
    a)    aus dem 1. Vorsitzenden
    b)    aus dem 2. Vorsitzenden
    c)    aus dem 3. Vorsitzenden
    d)    aus dem Schatzmeister
    e)    aus dem Schriftführer
  2. Jedes Vorstandsmitglied ist ehrenamtlich tätig und auf die Dauer von 3 Jahren mit einfacher Stimmenmehrheit von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag gewählt. Dabei muss bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds, wenn der Vorstand nicht mehr beschlussfähig ist, für eine erforderliche Ersatzwahl eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden.
  3. Der 1. Vorsitzende vertritt den Verein allein, der 2. und 3. Vorsitzende vertreten gemeinsam, gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB. Im Innenverhältnis gilt, dass der 2. und 3. Vorsitzende zur Vertretung des 1. Vorsitzenden nur im Falle dessen Verhinderung berechtigt sind.
  4. Der Vorstand leitet und erledigt alle Angelegenheiten des Vereins, die nicht anderen Vereinsorganen vorbehalten sind.
  5. Der 1. Vorsitzende beruft im Einvernehmen mit seinen Vorstandskollegen die Sitzungen des Vorstandes ein
  6. Aufgaben des Vorstandes sind insbesondere
    a)    Vorbereitung, Einberufung und Durchführung ordentlicher und außerordentlicher Mitgliederversammlungen.
    b)    Die Erstellung des Jahresvoranschlages.
    c)    Die Abfassung des Jahresberichts und des Rechnungsabschlusses.
    d)    Die Verwaltung und Verwendung des Vereinsvermögens.
    e)    Die Anstellung und Kündigung von Angestellten des Vereins.
  7. Die Vorstandsbeschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, wobei bei Stimmengleichheit die Stimme des 1. Vorsitzenden entscheidet. Der Vorstand ist bei der Anwesenheit von mindestens 3 Mitgliedern beschlussfähig.
     

§ 7 Mitgliederversammlung

  1. Zur ordentlichen Mitgliederversammlung müssen jedes Jahr, mit der Frist von 2 Wochen, möglichst im 1. Halbjahr, alle ordentlichen und Ehrenmitglieder schriftlich oder durch Veröffentlichung in der örtlichen Presse eingeladen werden.
    Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn entweder eine Vorstandsersatzwahl unbedingt erforderlich ist, oder wenn mindestens 2/3 der ordentlichen Mitglieder unter Angabe des Grundes dies schriftlich verlangen.
  2. Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:
    a) Die Genehmigung des schriftlichen Jahresberichts der Vorstandschaft,
    b) Rechnungsabschluss des Schatzmeisters,
    c) Die Beschlussfassung über den Jahresvoranschlag des Vorstandes,
    d) Die Wahl des Vorstandes und des Kassenprüfers,
    e) Die Bestätigung der festgelegten Beitragshöhe,
    f) Die Bestätigung der Ehrenmitgliedschaftsverleihung
    g) Die Beschlussfassung über die Satzung oder deren Änderung, sowie über die Auflösung des Vereins,
    h) Die Beratung und Beschlussfassung über die auf der Tagesordnung stehenden Fragen.
  3. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig. Eine  einfache Mehrheit entscheidet. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Zur Beschlussfassung über die Satzung und deren Änderung, sowie über die Vereinsauflösung ist eine ¾ Mehrheit erforderlich.
  4. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand und die Kassenprüfer – entweder durch Akklamation oder auf Antrag durch geheime Abstimmung.
  5. Die Anträge zur Mitgliederversammlung können von jedem ordentlichen Mitglied schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.
  6. Über den Verlauf und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist vom Schriftführer ein Protokoll zu führen und von diesem und dem 1. Vorsitzenden zu unterzeichnen.
  7. Die Mitgliederversammlung bestätigt alle vom Vorstand schriftlich niedergelegten Beschlüsse aller Vereinsorgane.
     

§ 8 Kassenprüfung

  • Zur Prüfung der Finanzgebahrung werden von der Mitgliederversammlung 2 Kassenprüfer, wie der Vorstand auf 3 Jahre gewählt. Sie haben kein Vorstandsamt und mindestens einmal im Jahr vor der Mitgliederversammlung die Buchführung und Kasse zu prüfen und der Mitgliederversammlung schriftlich Bericht zu erstatten.


§ 9 Vereinsauflösung

  1. Die Vereinsauflösung kann nur von der ordentlichen Mitgliederversammlung mit der lt. § 8 erforderlichen Stimmenmehrheit eingeleitet werden.
  2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Deutschen Tierschutzbund e.V., aber mit der Zweckbestimmung, dieses Vermögen ausschließlich und unmittelbar für seine als gemeinnützig anerkannten Zwecke zu verwenden.
    Der 1. Vorsitzende und seine 2 Stellvertreter sind zu Liquidatoren mit Rechten und Pflichten lt. § 44 ff. BGB bestellt.
  3. Alle Mitglieder erhalten bei Auflösung des Vereins keine irgendwelchen Zuwendungen und sonstigen Vermögensvorteile.